Sound Factory

Besuchen Sie die Sound Factory im obersten Stock des Concertgebouw: Lassen Sie die Glocken Brügges erschallen oder entwickeln Sie mit Samples und Klängen eigene Kompositionen. Auf dem Dach des „Lantaarntorens“ genießen Sie den einmaligen Ausblick auf die Brügger Innenstadt und können dabei nach Herzenslust mit Glocken und Klängen experimentieren.

Das jüngste Standbein des Bruggemuseum im Laternenturm des Concertgebouw widmet sich der zeitgenössischen Kultur und Architektur in einer historischen Stadt. Ein Besuch im Laternenturm veranschaulicht das Brügge der Gegenwart. Das spannungsreiche Dächermotiv und die Straßen und Gassen von Brügge, Weltkulturerbe, liegen dem Besucher hier buchstäblich zu Füßen. Im Turm selbst stößt der Besucher auf die „Sound Factory“, ein funkelnagelneuer musealer und musikalischer Inhalt für den Laternenturm. Mit interaktiver Klangkunst gestaltet der Besucher selbst (Stadt-)Klänge. Die Klangmuster enthalten auch ein Glockengeläut, das eine direkte Verbindung zu den anderen Gebäuden und Sammlungen des Bruggemuseum legt.

Geschichte

Seit Kurzem gehört der 'Laternenturm' zum Concertgebouw. Das Konzertgebäude – nach den Plänen der Architekten Robbrecht und Daem gebaut – wird 2002 eröffnet, als Brügge den Titel 'Kulturhauptstadt Europas' trägt. Mit diesem Ereignis bleibt der Turm wohl auf ewig als Symbolmonument für zeitgenössische Architektur in Brügge verbunden.

Museum

Der Lantaarntoren hat der zeitgenössischen Kultur und Architektur im Bruggemuseum einen Platz eingeräumt. Der Standort selbst ist als Link zu den mehrheitlich historischen Gebäuden und Sammlungen dieses städtischen Museums zu betrachten. Von hier lohnt sich ein Blick auf die Innenstadt und ihr verspieltes Dach- und Straßengeflecht. Die Sound Factory und mehrere Installationen im Turm selbst lassen auf die Kernaktivität des Concertgebouw schließen: Musik und Klangkunst.

Sammlung

In der Sound Factory ist Kreativität mit Klängen angesagt. Wer will, kann eigene Kompositionen schreiben. Nicht zu übersehen sind die Installationen Omni und Kilo Ohm. Omni von Patrice Moullet gleicht einer Megabeatbox, die alle möglichen Klänge produziert. Erwin Staches Kilo Ohm ist ein Konzept aus sechs senkrechten Säulen, die jeweils unterschiedliche Töne erzeugen, abhängig davon, wie man sie 'bespielt' oder Mitspieler berührt und in seine eigene Komposition miteinbezieht.